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19

Apr

fuer das jahrbuch

Ein jahr in amerika - ein buch voller geschichten und erfahrungen.

Ich habe lange ueberlegt, was ich ueber mein Austauschjahr in den Staaten berichten sollte. Seit Weihnachten habe ich mit meiner Familie fast jedes Wochenende ausgeplant, daher beschloss ich, ueber meine Ferien in New York City und andere wichtige Dinge zu schreiben.
Da ich in North Carolina lebe und wir mit dem Auto nach NYC gefahren sind, hatten wir eine sehr lange Anreise. Endlich, in New Jersey ( der Nachbarstaat zu NY ) angekommen, sahen wir auch schon die Skyskraper in Manhattan. Ich hatte eine Gaensehaut, ich war NYC noch nie so nah!  Und jetzt ist es nur noch 10 minuten entfernt.
                         Am naechsten Tag sind wir mit der U-Bahn nach Manhattan gefahren. Die U-bahn Station war direkt neben “ground zero”. Leider konnten wir nichts sehen, da die Stadt am Bauen neuer Gebaeude ist. Trotzdem war es beeindruckend, den Himmel zu sehen. In jedem anderen Block der Stadt ist es unmoeglich den Himmel zu sehen. Wir haben unter Anderem auch Chinatown, Little Italy, Central Park, F.A.O. Schwartz ( the big piano!) , Empire State Building und Moma ( museum of modern Art) besucht. Es war eine wundervolle Erfahrung. Das Highlight unseres Ausfluges war jedoch die Show am Broadway. Wir sahen “Fela!”, eine Show ueber einen Afrikanischen Saenger, welcher seinen eigenen Musikstil “Afrobeat” erfunden hat. Er  lebte in Nigeria und wurde nach zahlreichen Touren wegen Corruption des Staates ( so wurde es in Nigeria gesagt) erschossen. Es war sehr interessant und beeindruckend.
Auf dem Weg nach Hause ist mir eines ueber NYC aufgefallen. Die Stadt war sauber und niemand war auf der Strasse bettelnd oder obdachlos. Ich ueberlegte, wie die Stadt diese Probleme beseitigt hat. Diese Frage klaerte sich aber sehr schnell. Wir sind mit dem Auto zur Bronx gefahren, wo wir das wirkliche Leben sahen. Auch wenn ich New York wirklich gemocht habe, wuerde ich dort nicht leben wollen. Es war jedoch eine einzigartige und wundervolle Woche voller Erlebnisse.

Meine Gastfamilie ist super nett und meine Gastgeschwister sind die Besten. Wenn wir nicht in New York sind, fahren wir in naheliegende Staedte und unternehmen etwas. Da meine Gasteltern Kletterer sind, gehen wir sehr oft in die Berge zum Klettern. Es ist toll, die Staaten auch von dieser Seite kennenzulernen. Winston-Salem liegt in North Carolina (NC). NC liegt im Sued-Westen der Staaten, es ist also schon sehr warm im Februar.
Ueber meine Schule moechte ich nicht zu viel sagen. Da ich in sehr einfache Faecher gesetzt wurde, habe ich nicht viel zu lernen und die Schueler sind alle juenger als ich. Das Gebaeude ist riesig, sehr huebsch und modern. Und die gelben busse gibt es wirklich! ;)
Zum Sprache lernen jedoch hilft es sehr, dass ich zur Schule gehe. Da ich jeden Tag mit Menschen umgeben bin, hoere und spreche ich Englisch. Es war nicht von Anfang an einfach fuer mich, englisch zu sprechen. Nach ca. 6 wochen jedoch hatte ich (fast) keine Probleme mehr. Alles ging einfach unglaublich schnell.
Ich hatte bisher eine unglaublich tolle Zeit. Seit dem ich hier bin, habe ich eine Mange gelernt - ueber eine andere Kultur, ein Leben mit einer anderen Familie, wie andere Menschen ueber dinge denken und sprechen und natuerlich - Englisch.
Es ist eine unheimlich grosse Bereicherung, die ich nur weiterempfehlen kann.
Nun wird es aber langsam Zeit fuer mich, nach Hause zu kommen! ;)

Bis bald!

By
Maike Albertowski